Und plötzlich: Krise

Manchmal braucht es nur einen Moment – und plötzlich ist alles anders.
Ein Unfall. Eine Nachricht. Eine Diagnose.
Wenn das Leben kippt, stehen Menschen bereit, die helfen.

In „Und plötzlich: Krise“ spricht Florian D. Weber, Moderator, Entertainer und seit über 15 Jahren ehrenamtlich in der Krisenintervention tätig, mit denen, die Krisen hautnah erleben: mit Helfenden, Betroffenen und Fachleuten.

Es geht um Schicksale, Hoffnung, Hilflosigkeit – und darum, wie wir lernen können, mit Krisen umzugehen.
Echte Stimmen, echte Emotionen, echte Menschlichkeit.

🎧 Neue Folgen alle zwei Wochen, freitags um 7 Uhr.
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Und plötzlich: Krise

Neueste Episoden

Kein Halt (2/2)

Kein Halt (2/2)

‧ 105m 3s

Wann können Kriseninterventionshelfer einen Einsatz beenden, wenn die Angehörigen noch mitten in ihrer Krise stecken?

Im zweiten Teil seines Gesprächs mit Marc Fleischer blickt Florian D. Weber auf zwei Einsätze zurück, in denen Familien nach einem plötzlichen Todesfall kaum zueinandergefunden haben. Es geht um Wut, familiäre Konflikte, unterschiedliche Reaktionen auf Verlust und die Frage, wie viel Unterstützung überhaupt möglich ist.

Außerdem sprechen die beiden darüber, warum stilles Dasein manchmal hilfreicher ist als gute Ratschläge – und weshalb wir mit unseren Angehörigen frühzeitig über den Tod und unsere persönlichen Wünsche sprechen sollten.

Kein Halt (1/2)

Kein Halt (1/2)

‧ 92m 10s

Was passiert, wenn eine Familie ausgerechnet in einer Krise nicht zueinanderfindet?

Gemeinsam mit Kriseninterventionshelfer Marc Fleischer schauen wir auf zwei reale Einsätze: einen Suizid und einen tödlichen Arbeitsunfall. In beiden Situationen verlieren Familien einen geliebten Menschen – und reagieren vollkommen unterschiedlich darauf.

Wir sprechen über alte Konflikte, Schuldzuweisungen, Wut und die Grenzen der Krisenintervention. Wie viel dürfen Helfende eingreifen? Wann müssen wir Konflikte einfach aushalten? Und warum kann es manchmal schon genug sein, einfach da zu sein?

Was jetzt gebraucht wird

Was jetzt gebraucht wird

‧ 86m 36s

Ein Mann findet nach dreieinhalb Stunden Anfahrt seinen Bruder tot in dessen Wohnung. Was zunächst nach einem klaren Auftrag für das Kriseninterventionsteam klingt, entwickelt sich zu einem fast sechsstündigen Einsatz voller unerwarteter Situationen.

Gemeinsam mit Kriseninterventionshelferin und Trauerbegleiterin Jessica Kretschmar nehmen wir diesen Einsatz Stück für Stück auseinander: einen Nachbarn im Schock, eine vermutlich gebrochene Hand, die zunächst niemanden zu interessieren scheint, die Suche nach einem Schlafplatz, einen fehlenden Bestatter – und sogar einen Wildpinkler, der plötzlich die gesamte Einsatzstelle beschäftigt.

Eine Folge darüber, warum Krisenintervention keiner Schablone folgt und manchmal vor allem eine Frage zählt: Was wird jetzt gerade...

Vier Monate

Vier Monate

‧ 54m 27s

Ein Arzt sagt Elke Hartmann, sie habe noch ungefähr vier Monate zu leben. Drei Jahre später erzählt sie bei „Und plötzlich: Krise“ ihre Geschichte.

Elke spricht darüber, wie eine palliative Krebsdiagnose ihren Alltag, ihre Beziehungen und ihren Blick in die Zukunft verändert hat. Und sie erzählt von ihrem Familienhörbuch: einer Aufnahme ihrer Lebensgeschichte, ihrer Erinnerungen und ihrer Stimme für ihre Kinder.

Warum hat sie zeitweise nur noch zwei Wochen vorausgedacht? Welche Kapitel des Hörbuchs waren besonders schwer? Und warum hat ein Projekt, das eigentlich etwas für die Zeit nach ihrem Tod bewahren soll, Elkes Leben schon heute verändert?