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Als die Diagnose kam

Als die Diagnose kam

58m 20s

Ein Arztbesuch, wie man ihn schon oft erlebt hat – und plötzlich ist nichts mehr wie vorher.

Carsten Witte ist Anfang 20, hat gerade seinen Weg gefunden, Pläne geschmiedet, Sicherheit aufgebaut. Und dann kommt eine Diagnose, die all das infrage stellt. Von einem Moment auf den anderen wird klar: Das Leben ist nicht so planbar, wie es vielleicht einmal schien.

Was folgt, ist ein Zustand zwischen Schock und Orientierungslosigkeit. Ein Funktionieren im Alltag – und gleichzeitig die permanente Unsicherheit, wie es weitergeht. Eine Folge über den Moment, in dem das Leben kippt – und über den langen Weg, damit umzugehen.

Gefangen im Paradies

Gefangen im Paradies

44m 24s

Eigentlich sollte es nur ein Auslandsaufenthalt werden: Sonne, Reisen und Zeit, um die Bachelorarbeit zu schreiben.

Doch während Mona im australischen Outback unterwegs ist – ohne Internet, ohne Nachrichten – verändert sich die Welt plötzlich drastisch. Als sie wieder in die Zivilisation zurückkehrt, ist nichts mehr so wie zuvor: Grenzen schließen, Flüge werden gestrichen und weltweit breitet sich eine Krise aus, deren Ausmaß zu diesem Zeitpunkt kaum abzusehen ist.

Eine Folge über das Gefühl, plötzlich festzustecken – weit weg von zu Hause – und darüber, wie schnell sich Sicherheit in Unsicherheit verwandeln kann.

Q&A: Eure Fragen, meine Antworten

Q&A: Eure Fragen, meine Antworten

85m 21s

Zum Jubiläum der zehnten Folge wird der Podcast für eine Episode zum Frageformat: Host Flo beantwortet Fragen, die Hörer:innen über Instagram, Nachrichten und aus dem persönlichen Umfeld geschickt haben.

Es geht um Einsätze, Zweifel, persönliche Grenzen und darum, was Krisenintervention mit einem Menschen macht. Manche Fragen sind leicht, andere sehr persönlich – und einige auch bewusst unbequem.

Eine Folge über Erfahrungen aus vielen Jahren Krisenintervention, über Unsicherheiten im Einsatz und über die Frage, warum es wichtig ist, offen über Krisen zu sprechen.

An der Seite der Beschuldigten

An der Seite der Beschuldigten

74m 13s

Wie kann man Menschen verteidigen, denen schwere Straftaten vorgeworfen werden?

In dieser Folge spricht Strafverteidiger Manuel Singler darüber, was wirklich hinter seinen Mandaten steckt: persönliche Krisen, Trennungen, Sucht, Überforderung – und manchmal echte Wendepunkte. Es geht um Verantwortung, Wiedergutmachung und darum, warum Strafverteidigung oft mehr mit Menschlichkeit zu tun hat als mit Paragraphen.

Wenn das Telefon klingelt

Wenn das Telefon klingelt

64m 2s

Es ist 23:15 Uhr an einem regnerischen Abend.
Ein Telefon klingelt – und niemand weiß, wer am anderen Ende der Leitung sein wird.

In dieser Folge geht es um die Arbeit bei der Telefonseelsorge: um Nächte voller Gespräche, um Stimmen, die Halt suchen, und um die besondere Nähe, die entsteht, obwohl man sich nie sieht. Es geht um schwere Anrufe, um Wut, Ohnmacht und Verzweiflung – aber auch um Humor, Menschlichkeit und kleine Momente der Entlastung.

Eine Folge über das Zuhören, über Grenzen und darüber, warum es manchmal reicht, einfach da zu sein.

Da sein auf Augenhöhe

Da sein auf Augenhöhe

84m 1s

Was bewegt junge Menschen dazu, andere durch schwere Krisen zu begleiten?

In dieser Folge sprechen drei junge Beraterinnen darüber, warum sie sich bei einem Online-Beratungsangebot für Jugendliche und junge Erwachsene engagieren. Sie erzählen, wie sie selbst zu dieser Aufgabe gekommen sind, was sie im Kontakt mit Menschen in akuten Krisen erleben – und warum Zuhören auf Augenhöhe oft entscheidend ist.

Eine Folge über Verantwortung, Grenzen und darüber, wie sehr diese Arbeit auch den eigenen Blick auf das Leben verändert.

Wenn es brennt

Wenn es brennt

69m 21s

Ein Brandeinsatz ist nicht vorbei, wenn das Feuer aus ist.
In dieser Folge berichtet Feuerwehrmann Gotthard Benitz von einem Einsatz, der sich eingebrannt hat – fachlich, menschlich und körperlich.

Es geht um Sekunden, in denen aus Routine plötzlich Ernst wird, um Entscheidungen unter Zeitdruck, um die Arbeit im Trupp – und um das, was danach kommt: Nachsorge, Medien, Ermittlungen und die Frage, wie Einsatzkräfte mit Bildern umgehen, die bleiben.

Schließen einer Lücke

Schließen einer Lücke

54m 41s

Wie entsteht Krisenintervention eigentlich – und warum brauchte es sie überhaupt?

In dieser Folge geht es zurück ins Jahr 1998, zu den Anfängen der psychosozialen Notfallversorgung in Freiburg. Gemeinsam mit einer der maßgeblichen Initiatorinnen wird deutlich, welche Lücke es damals im Rettungssystem gab – und warum genau diese Lücke bis heute relevant ist.

Eine Folge über Verantwortung, Ehrenamt, gesellschaftliche Entwicklungen und die Frage, was passiert, wenn Hilfe eigentlich schon gegangen ist.

Mehr als ein Einsatz

Mehr als ein Einsatz

71m 13s

Krisenintervention ist heute fester Bestandteil von Polizei- und Rettungseinsätzen – doch das war nicht immer so.
Diese Folge erzählt, wie Krisenintervention entstanden ist, warum sie gebraucht wurde und welche Lücken sie ursprünglich schließen sollte.

Es geht um historische Wendepunkte, um Einsätze, die deutlich gemacht haben, dass medizinische Hilfe allein nicht ausreicht – und um die Frage, warum menschliche Begleitung in akuten Ausnahmesituationen unverzichtbar ist.

Eine Folge über Strukturen, Haltung und darüber, was passiert, wenn Hilfe weiter gedacht wird.

Mitten in der Nacht

Mitten in der Nacht

29m 15s

Mitten in der Nacht beginnt ein Einsatz, der alles verändert: Eine Todesnachricht muss überbracht werden – an Eltern, die wenige Stunden zuvor noch mit ihrem Sohn gesprochen haben.
Die Episode zeigt, wie unterschiedlich Menschen auf eine solch existenzielle Nachricht reagieren, welche Rolle Skepsis, Schutzmechanismen und Stille spielen – und warum diese Gespräche oft sofort stattfinden müssen.

Eine eindrückliche Folge über Schockmomente, die Suche nach Halt und die ersten Schritte in einer völlig veränderten Wirklichkeit.