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Kein Halt (2/2)

Kein Halt (2/2)

‧ 105m 3s

Wann können Kriseninterventionshelfer einen Einsatz beenden, wenn die Angehörigen noch mitten in ihrer Krise stecken?

Im zweiten Teil seines Gesprächs mit Marc Fleischer blickt Florian D. Weber auf zwei Einsätze zurück, in denen Familien nach einem plötzlichen Todesfall kaum zueinandergefunden haben. Es geht um Wut, familiäre Konflikte, unterschiedliche Reaktionen auf Verlust und die Frage, wie viel Unterstützung überhaupt möglich ist.

Außerdem sprechen die beiden darüber, warum stilles Dasein manchmal hilfreicher ist als gute Ratschläge – und weshalb wir mit unseren Angehörigen frühzeitig über den Tod und unsere persönlichen Wünsche sprechen sollten.

Kein Halt (1/2)

Kein Halt (1/2)

‧ 92m 10s

Was passiert, wenn eine Familie ausgerechnet in einer Krise nicht zueinanderfindet?

Gemeinsam mit Kriseninterventionshelfer Marc Fleischer schauen wir auf zwei reale Einsätze: einen Suizid und einen tödlichen Arbeitsunfall. In beiden Situationen verlieren Familien einen geliebten Menschen – und reagieren vollkommen unterschiedlich darauf.

Wir sprechen über alte Konflikte, Schuldzuweisungen, Wut und die Grenzen der Krisenintervention. Wie viel dürfen Helfende eingreifen? Wann müssen wir Konflikte einfach aushalten? Und warum kann es manchmal schon genug sein, einfach da zu sein?

Was jetzt gebraucht wird

Was jetzt gebraucht wird

‧ 86m 36s

Ein Mann findet nach dreieinhalb Stunden Anfahrt seinen Bruder tot in dessen Wohnung. Was zunächst nach einem klaren Auftrag für das Kriseninterventionsteam klingt, entwickelt sich zu einem fast sechsstündigen Einsatz voller unerwarteter Situationen.

Gemeinsam mit Kriseninterventionshelferin und Trauerbegleiterin Jessica Kretschmar nehmen wir diesen Einsatz Stück für Stück auseinander: einen Nachbarn im Schock, eine vermutlich gebrochene Hand, die zunächst niemanden zu interessieren scheint, die Suche nach einem Schlafplatz, einen fehlenden Bestatter – und sogar einen Wildpinkler, der plötzlich die gesamte Einsatzstelle beschäftigt.

Eine Folge darüber, warum Krisenintervention keiner Schablone folgt und manchmal vor allem eine Frage zählt: Was wird jetzt gerade...

Vier Monate

Vier Monate

‧ 54m 27s

Ein Arzt sagt Elke Hartmann, sie habe noch ungefähr vier Monate zu leben. Drei Jahre später erzählt sie bei „Und plötzlich: Krise“ ihre Geschichte.

Elke spricht darüber, wie eine palliative Krebsdiagnose ihren Alltag, ihre Beziehungen und ihren Blick in die Zukunft verändert hat. Und sie erzählt von ihrem Familienhörbuch: einer Aufnahme ihrer Lebensgeschichte, ihrer Erinnerungen und ihrer Stimme für ihre Kinder.

Warum hat sie zeitweise nur noch zwei Wochen vorausgedacht? Welche Kapitel des Hörbuchs waren besonders schwer? Und warum hat ein Projekt, das eigentlich etwas für die Zeit nach ihrem Tod bewahren soll, Elkes Leben schon heute verändert?

Wenn die Stimme bleibt

Wenn die Stimme bleibt

‧ 92m 17s

Was bleibt von einem Menschen, wenn er nicht mehr da ist?

Judith Grümmer ist Journalistin und Gründerin des Familienhörbuchs. Schwer und unheilbar erkrankte Eltern erzählen dort ihre Lebensgeschichte für ihre Kinder – mit ihrer eigenen Stimme.

Judith erzählt, warum gerade die Stimme eine so besondere Erinnerung ist, wie ein Familienhörbuch entsteht und was das Erzählen mit den Menschen selbst macht. Es geht um Trauer und Identität, um Palliativversorgung und einen Wettlauf mit der Zeit – und um Judiths ganz persönlichen Weg zu einer Idee, die heute vielen Familien etwas hinterlässt, das bleibt.

Wenn jemand nicht mehr leben will

Wenn jemand nicht mehr leben will

‧ 71m 22s

Warum fällt es uns so schwer, einen Menschen direkt nach Suizidgedanken zu fragen?

Clara Nordfeld arbeitet beim Arbeitskreis Leben in Freiburg mit Menschen in Krisen, mit Suizidgedanken und mit Hinterbliebenen. Wir sprechen darüber, warum Suizidgedanken manchmal sogar dabei helfen können, weiterzuleben, wann wir eingreifen müssen und warum es so wichtig ist, über Suizid offen zu sprechen.

Eine Folge über Suizidprävention, Verantwortung, Aushalten – und darüber, dass Helfen nicht immer bedeutet, eine Lösung zu haben.

Wenn das eigene Kind stirbt

Wenn das eigene Kind stirbt

‧ 79m 49s

Eigentlich scheint alles perfekt: Familie, Karriere, Sommerurlaub am Gardasee. Doch nur wenige Stunden nach der Rückkehr nach Hause verändert sich das Leben der Familie Langenströher für immer. Die zehnjährige Hannah klagt über Kopfschmerzen und Übelkeit. Wenige Stunden später kämpfen Ärztinnen und Ärzte um ihr Leben – vergeblich.

In dieser Folge erzählt Dirk Langenströher von den schwersten Tagen seines Lebens: vom plötzlichen Tod seiner Tochter Hannah, von Entscheidungen über Organspende, von Trauer, Hoffnung und der Frage, wie ein Leben nach einem solchen Verlust überhaupt weitergehen kann. Gleichzeitig berichtet er davon, wie aus der größten Krise seines Lebens neue Kraft, ein Buch...

Weniger tun - mehr helfen

Weniger tun - mehr helfen

‧ 14m 5s

Warum fällt es uns so schwer, Menschen in Krisen einfach nur zuzuhören?

In dieser besonderen Folge hört ihr den Mitschnitt meines TEDx Talks „Weniger tun, mehr helfen“. Darin erzähle ich von zwei Einsätzen aus der Krisenintervention, die mich nachhaltig geprägt haben – und davon, warum wir im Umgang mit Krisen oft glauben, etwas sagen oder lösen zu müssen, obwohl genau das häufig gar nicht hilft.

Ein Vortrag über Zuhören, Aushalten und die Erkenntnis, dass unsere bloße Anwesenheit manchmal die größte Hilfe sein kann.

Die schlimmste Nachricht

Die schlimmste Nachricht

‧ 59m 54s

Mitten in der Nacht klingelt das Handy. Einsatzstichwort: Überbringen einer Todesnachricht. Gemeinsam mit seiner Kollegin Petra fährt Florian zunächst zur Polizei. Dort erfahren sie, dass ein junger Mann nach einem stundenlangen Polizeieinsatz ums Leben gekommen ist. Nun warten seine Eltern zu Hause – in der Hoffnung auf eine gute Nachricht.

In dieser Folge sprechen Florian und Petra gemeinsam über diesen Einsatz. Sie erzählen, wie sich das Überbringen einer Todesnachricht anfühlt, warum jede Reaktion ihre Berechtigung hat und weshalb Helfende manchmal lernen müssen, einfach nur da zu sein – ohne etwas "reparieren" zu wollen. Dabei geht es nicht nur um Krisenintervention,...

Familienleben im Ausnahmezustand

Familienleben im Ausnahmezustand

‧ 88m 51s

Eigentlich wirkt zunächst alles harmlos: Lotta ist dreieinhalb Jahre alt, möchte jedoch nicht so richtig laufen, wirkt blass und hat immer wieder blaue Flecken. Ihre Eltern vermuten zunächst nichts Schlimmes. Doch ein Besuch bei der Kinderärztin verändert innerhalb weniger Minuten das Leben der gesamten Familie. Die Diagnose: Leukämie.

In dieser Folge sprechen Lotta, ihre Schwester Luise sowie ihre Eltern Nicole und Daniel offen über die vergangenen Jahre: über die Diagnose, die Zeit auf der Kinderonkologie, Rückschläge, Hoffnung, neue Therapieformen und darüber, wie eine schwere Erkrankung nicht nur ein Kind, sondern eine ganze Familie verändert.

Eine Folge über Angst, Zusammenhalt, Geschwisterliebe...